Ein Hoch auf To-Do Listen

Mit Vollgas in den Februar. Schwups, war er einfach da. Der Januar war in vielen Dingen nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. Einiges hätte anders laufen sollen und doch versuche ich aus den Schreckensmomenten, die der Januar mit sich brachte, etwas Positives abzugewinnen: Mir und meinen Lieben geht es gut.

Viele Projekte und ein Gefühl, dass man für die Welt zu langsam ist. Genau dieses Gefühl begleitete mich die letzten Tage.

Die Wahrheit ist? Es blieb tatsächlich viel Arbeit liegen. Ich habe versucht Prioritäten zu setzen und mein schlechtes Gewissen wuchs Tag für Tag etwas mehr. Unbeantwortete E-Mails und dazu noch ein Papierstapel, der schon längst sortiert sein sollte und hübsch meinen Schreibtisch zumüllt dekoriert. Wer braucht da schon Blumen? Meine Blogthemenliste krame erst gar nicht mehr heraus und an die ganzen Aktualisierungen für das neue Jahr möchte ich noch gar nicht denken.

Was ich jetzt mache?

Ich habe meine To-Do Liste neben mir und packe es endlich an. Ein leichter Schauer läuft mir dabei den Rücken hinunter: Wie konnte sie nur so lange werden? Ich fange an mit all den liegengebliebenen Dingen. Und hier sind wir schon am Punkt: Nur nicht alles auf einmal versuchen. E-Mail Bearbeitung? Dann her mit der ersten Nachricht. Eine Rechnung die ihren Platz in den richtigen Ordner sucht? Her mit dem einzelnen Blatt. Mission: Eine kleine Aktion und mit einem kleinen Schritt in Richtung Ordnung.

Was ich euch mit diesem Blogpost sagen möchte? Es gibt keinen tieferen Sinn. Ich bin der Meinung, dass jeder Mal etwas hinter her hinkt. Man lässt sich leicht verunsichern und entmutigen oder manchmal wächst einem sogar alles über den Kopf und man weiß erst gar nicht mehr mit was man zuerst starten soll. Und genau hier sehe ich auch eine Chance: Man muss täglich neu fokussieren und Prioritäten setzen. Dabei genügt es, wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert. Und sich so von kleinen Unterzielen zum Hauptziel führen lässt. Und das schaffe ich meist am besten, wenn ich meine lange To-Do Liste in viele kleine Listen aufspalte. Mit der unangenehmsten Sache beginne ich dann auch direkt. Damit komme ich am besten klar.

Noch ein paar Tipps:
Auch darf man hier nicht vergessen sich genügend Pausen zu setzen. Dieser Punkt ist für mich nicht mehr ganz so einfach abzuhaken. Von zuhause Arbeiten hat hier seine Tücken. Während ich früher an einer bestimmten Zeit Mittag machte, bleibe ich neuerdings von morgens bis abends am PC, mit der schlechten Angewohnheit, dass ich mir am Ende des Tage vor komme, als ob ich nichts erledigt hätte und auch noch mit einem steifen Nacken ins Bett gehe. Mich erstaunt es immer wieder selbst, aber ich bin produktiver, wenn ich auch mal etwas anderes sehe als den Monitor. Nun noch etwas zu Social Media: Meine Social Media Kanäle sind inzwischen auch komplett ausgeschalten – wie schnell lässt man sich mit Facebook und Co ablenken. Mal kurz geschaut was es Neues gibt & klick und schon sind ein paar Minuten bis Stunden dahin. Daher nehmt es mir nicht übel, wenn ich über Social Media nicht erreichbar war – Wer heute noch nichts von mir gehört hat, wird es in den nächsten Tagen sicher tun. Für mich ist Februar in diesem Jahr der neue Januar!

Ich erspare euch an dieser Stelle Bilder meiner To-Do Liste, da sie nicht wirklich ansehlich oder fotogen ist.

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  • Denise Dreßler - Liebe Olivia,

    mal wieder etwas von dir zu lesen, finde ich sehr schön. Dein Gefühl kenne ich und auch mir helfen To-Do-Listen sehr dabei.

    Deinen Ordner mit den verschiedenen Rubriken finde ich persönlich total klasse. Darf ich fragen, ob es den tatsächlich so irgendwie zu kaufen gibt oder ob du den selbst erstellt hast?

    Viele Grüße und Toi! Toi! Toi! für den Februar für dich,
    DeniseAntwortenCancel

    • Olivia Di Stefano - Vielen Dank für deine Worte! Das war mein Kalender vom letzten Jahr: eine Eigenkreation zusammen mit diesen Hilfsmitteln: Design Aglow & diesem Register! Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen! Viele Grüße, OliviaAntwortenCancel

  • Steffi R. - Ach Liebes, wir und unsere To – Do Listen und die wenige Zeit, um diese abzuarbeiten ;).

    Sehe den Januar einfach als kreative Pause. Wer kreativ ist, braucht auch mal eine Pause. Ich denke, dass wir so ein Tief immer mal haben dürfen. Wichtig ist, wieder auf die Beine zu kommen. Eigentlich weißt du ja selber was nicht wirklich produktiv für dich und deine Arbeit ist. Du sprichst es sogar an – Pausen sind enorm wichtig. Ich räume mir diese Pausen wirklich jeden Tag ein, achte auf eine regelmäßige Ernährung und versuche den PC abends auch mal zu meiden. Klar ist das in der Hauptsaison nicht möglich, aber in Zeiten wo man sich diesen Luxus gönnen kann, ist das einfach Gold wert.

    Ehrgeiz und Perfektionismus steht eine auch oftmals im Weg. Da nehmen wir uns beide ja nicht viel ;). Aber wir können auch stolz auf das sein, was wir in all der Zeit geschafft haben und auch dies sollten wir uns immer wieder bewusst machen.

    … und manchmal muss man eben auch Prioritäten setzen!

    Du hast in meinen Augen alles richtig gemacht ;)

    Drück dich du toller Mensch :*AntwortenCancel